Die Macht der Ratingagenturen

Zwischen den Republikanern und den Demokraten gibt es im US-Schuldenstreit den ersten Kompromiss. Dank der 269 Abgeordneten, die für den Plan von Obama abgestimmt haben, könnte Barack Obama jetzt kurz vor der Frist das Schuldenlimit anheben. Im Kompromiss einigte man sich, die Schuldenobergrenze auf 16,3 Billionen Dollar anzuheben und die Ausgaben vom Staat zu kürzen. Jetzt wird es noch eine entscheidene Abstimmung im Senat geben. Wird dort gegen den Kompromiss von den Republikanern und den Demokraten abgestimmt, wird die USA höchstwahrscheinlich zahlungsunfähig sein. Doch selbst wenn es zu einer Zustimmung im Senat kommt, muss noch über eine mögliche Herabstufung der Kreditwürdigkeit entschieden werden. Aus diesem Grund warten wir spannend auf die Reaktion der Ratingagenturen, die wegen der sehr hohen Schulden den Vereinigten Staaten gedroht haben, ihnen die AAA-Einstufung zu entziehen. Asien und Europa sehen diesen Kompromiss sehr spektisch an. Sie denken, dass die USA nur vorerst vor der Zahlungsunfähigkeit entkommen wird und dann weiterhin neue Schulden machen muss. Laut ihnen ist dieser Kompromiss keine Lösung für die Schuldenprobleme der USA. Die Vereinigten Staaten schulden China so viel Geld wie keinem anderem Land. Wir müssen damit rechnen, dass die Schulden der USA weiterhin steigen werden. Dies erhöht die Gefahr einer Weltwirschaftskrise. Trotzdem soll der Dollar überall auf der Welt eine starke Währung bleiben.

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