Industrie im Wandel – die Druckbranche ist bereit


Es ist nichts Neues, dass es in vielen Jahren immer wieder Neuerungen und Wandel gegeben hat im Bereich der Industrie. Und immer ist es so gewesen, dass einige Unternehmen schnell auf den Zug aufgesprungen sind und sich somit die besten Aufträge sichern konnten, während andere einfach ihre Chancen verpassten und das Nachsehen hatten. Dies ist auch gerade jetzt wieder der Fall. Von der Industrialisierung an bis zur Digitalisierung zieht die Industrie in unterschiedlichem Tempo in die neuen Bereiche ein.

Technische Vernetzung – eine Herausforderung

Das Thema, das für die Industrie zur Zeit ansteht, ist eindeutig die technische Vernetzung mit ihren Kunden, aber auch mit ihren Partnern. Dazu steht sie auch vor der Herausforderung, mehr auf die Wünsche ihrer Kunden eingehen zu müssen. Diese bewegen sich immer weiter weg von der Massenauflage, und wenden sich hin zu ganz individuellen Produkten. Somit steht die Industrie vor einem Wandel, der in der Druckbranche bereits von statten gegangen ist.

Vorbild Druckbranche

Die Druckbranche hat schon seit geraumer Zeit ihr Angebot ausgeweitet, und bietet nicht mehr nur Produkte an, die nach bestimmten Schemata hergestellt werden und sich lediglich durch andere Logos und Namen unterscheiden. Der Trend geht hier zum individuellen Produkt, mit dem sich sowohl eine Privatperson als auch ein Unternehmen eindeutig abheben kann von allen anderen. Die Vernetzung mit dem Kunden spielt dabei eine sehr wichtige Rolle. Interessante Einblicke in das Umdenken, auch beim Kunden, liefert dieser Artikel über Weihnachstglückwünsche. Hier wird aktiv nachgedacht,  Produkte der Druckbranche als Weihnachtsgeschenk zu nutzen.

Auch die restlichen Industriebereiche folgen nun dem Beispiel der Druckindustrie. Neben der so wichtigen Vernetzung, steht auch der effiziente Einsatz der Ressourcen auf dem Programm. Die Druckindustrie macht es vor. Eine breit gefächerte Produktauswahl, digitalisierte Abläufe, die Wahl zwischen vorgefertigten Produkten und individuellen Unikaten, automatisiert ablaufende Produktionsprozesse – all dies ist Teil des neuen Gesichts, das sich die Industrie jetzt zulegen muss. Immer weiter rücken die Massenauflagen ins Abseits, sie werden verdrängt von absoluten Unikaten. So wird es in Zukunft einige Kooperationen geben zwischen unterschiedlichen Unternehmen, die zum gewünschten Ziel führen.

Neue Techniken – nicht mehr lange Zukunftsmusik

Es gibt einen Bereich der Industrie, in der Druckdienstleister schon bald gute Aufträge erhalten könnten, und das ist der Verpackungsdruck. Die Voraussetzungen dafür sind bei den meisten Druckereien bereits vorhanden, dann kommt es nur noch auf die Umsetzung an. Neue Techniken werden sicherlich benötigt, wenn der 3D-Druck aus den Kinderschuhen herausgewachsen ist, und das Ruder übernimmt. Dann werden die Druckereien, die zur Zeit noch keine Geschäftsmodelle anbieten können in diesem Bereich, gefordert sein. Sicherlich wird die Anschaffung der benötigten Technik nicht gerade günstig sein, aber hier gilt wieder das alte Prinzip, wer zuerst etwas Neues wagt, wird die Früchte schnell ernten können. Es ist sehr wichtig, die Trends rechtzeitig zu erkennen und sich ihnen anzupassen.

Einige Druckereien sind heute bereits in der Lage, einen weiteren Bereich des Bedarfs der Industrie abzudecken, der in den kommenden Jahren immer mehr zunehmen wird, das Bedrucken von Produkten. Was im ersten Moment nicht gerade als gute Einnahmequelle erscheint, kann in den kommenden Jahren eines der Hauptgeschäfte einer Druckerei sein. Der Trend geht zu kleineren Auflagen, die schnell realisiert werden müssen, und zwar ganz individuelle. Wer die nötige Technik besitzt und präzise arbeitet, wird den nötigen Vorsprung vor der Konkurrenz haben.

Zudem wird es immer wichtiger, dass die Druckerei Unternehmen möglichst schnell beliefern kann, denn nur so lässt sich der kostspielige Prozess vom Entwurf bis zur Produktion möglichst kurz halten.

Die Ansprüche der Kunden wachsen immer mehr, sowohl bei den Privatpersonen als auch bei den Unternehmen. Jeder Bereich muss sich daran anpassen, wenn er nicht den Anschluss verpassen möchte.

 

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