Abenteuer, Meditation und viel mehr

Eine der aufregendsten Orte auf unserer Erde ist Mainz. Gewiss ist dies praktisch so gut wie unmöglich. Von daher haben wir geplant, uns allein auf ganz spezielle Stellen zu konzentrieren.

Wer einen Ort besuchen möchte, kommt um die Sehenswürdigkeiten nicht herum. Einerlei ob man ins Museum möchte oder doch lieber ins Schauspielhaus, am besten erstellt man sich vorab definitiv einen Plan.

Im Besonderen in Großstädten wie dieser gibt es eine große Anzahl schöne Läden, in denen man alles erdenkliche shoppen kann. Ohne Mitbringsel nach Hause fahren – viele haben es getestet, aber es ist ihnen nicht gut bekommen. Natürlich bringt man den Verwandten zuhause nach einer Tour irgendetwas mit!

Es muss nicht ständig ein Gasthaus sein, habt Ihr schon einmal dieses bekannte Couchsurfing versucht? Wir schon, und wir würden es sicher erneut machen. Zwischenzeitlich haben wir uns immer wieder in einem der etlichen Smoothie Bars und Restaurants der Stadt gestärkt. Das ist auch unerläßlich gewesen, denn so ein Trip ist durchaus sehr strapaziös. Zwar bot auch das Hotel ein tolles Restaurant, aber wir wollten vielmehr mitten in der Stadt sein.

Auch das Nachtleben haben wir ausgiebig getestet. Durch die etlichen verschiedenen Stadtviertel der Stadt wird einem allerorts etwas anderes geboten. Der Urlaub verging erheblich zu schnell, und die Reise war einfach viel zu kurz. Man konnte ganz und gar nicht alles sehen, was man wollte. Wir werden bestimmt zurückkehren, um noch mehr von der Stadt zu erkunden.

Während des Abends bearbeiteten uns die Einheimischen, dass wir auf jeden Fall einen kurzen Trip über die Grenze machen sollten, und dass es dort ebenso so diverse sehenswerte Dinge gibt. Und so nahmen wir uns dies zu Herzen.

Die Wanderung führte auf einem bestimmten Kräuter Weg entlang, dort gab es all das, was man erkunden sollte auf einer solchen Tour. Ich war hingerissen, wir haben alles probiert, was wir entdeckt und erkannt haben. Einiges schmeckte überraschend fein, anderes war immens scharf, aber wenn es gut ist, kann man das schon einmal mitmachen.

Mit einer halben Stunde Zeitverzögerung erreichten wir dann nichtsdestotrotz noch unser Reiseziel. Solche Orte sind dazu da, erforscht zu werden, und exakt das haben wir getan. Nach zwei Stunden Kultur hatten wir dann doch genug, und haben uns aufgemacht, um eine weitere Art von Kultur zu entdecken.

Eine Wildkräuter-Tour – auch das ist ein wirkliches Highlight auf unserem Ausflug. Wir sind zwar jetzt nicht solche Öko-Broschen, aber wenn man so in der Natur auf Achse ist, sieht man ja doch so viele Kräuter und möchte natürlich wissen, welche davon genießbar sind, und welche auch gut schmecken.

Der Ausflug führte uns durch die vielen Denkmäler, die die Ortschaft zu bieten hatte. Alte Häuser, Denkmäler und etliches mehr gab es zu sehen. Mittags hielt der Bus an einem Imbiss an, da gab es ein schmackhaftes Mittagessen.

Jetzt ist der letzte Tag unserer Reise. Viel haben wir bislang erkundet, und es gibt noch sehr viel mehr, was erkundet werden will. Aber dies passt schlichtweg nicht mehr alles in einen Tag.

Das geht absolut kinderleicht, indem man ein Wachsfigurenkabinett besucht. Hier gibt es sie alle, sei es Eric Clapton, Chris Hemsworth und Gwyneth Paltrow, Heino oder Lady Gaga. Und die Dinger sehen durchaus täuschend echt aus. Bei vielen war ich mir so gut wie sicher, dass es sich um wirkliche Menschen handelt, dem war aber dann nicht so.

Der Reisetag fing nicht wirklich so positiv an, es war ein wenig feucht, aber nichtsdestotrotz ziemlich warm. Aber dies hat uns auf keinen Fall davon abgebracht, auch an diesem Tag abermals die Stadt zu besuchen. Auch an diesem Tag war die Basis des Tages ein gutes Frühstück.
Auf unserem Ausflug sind wir auch an einem Tiergnadenhof vorbei gekommen. Das war besonders informativ für uns, da wir selbst Tiere haben, und unbedingt erleben wollten, wie es in diesem Tierheim aussieht. Welche Tiere verleben da ihr Dasein, wie werden sie versorgt, wie wird das Ganze finanziert, und welche Arbeiten müssen jeden einzelnen Tag abgeschlossen werden?

Ich habe eine Menge erfahren, selbst wenn man sich gar nicht alles merken konnte. Aber zur Tour gehörte auch ein feines Büchlein mit den jeweiligen Abbildungen und Beschreibungen, das wir geschenkt bekommen haben. Eine super Angelegenheit, vollends zu empfehlen.

An sich planten wir ja nun zurück reisen. Aber absolut spontan haben wir uns entschieden, doch noch einige Tage an unsere Reise heranzuhängen. Es gibt auf unserer wunderbaren Erde schlichtweg noch reichlich zu erleben.

Wir entschlossen uns für ein beliebtes Museum, eine traditionsreiche Kirche und den Stoffmarkt, der ausgerechnet an diesem Tag geöffnet hatte. Schon wieder haben wir allerhand Geld ausgegeben, aber auch das gehört zu einem Ausflug dazu.

Nach drei Stunden Fahrerei und unzähligen Sehenswürdigkeiten ging es erneut retour zum Startpunkt. Erst da bemerkten wir, dass dieser Tag bis jetzt sehr anstrengend war. Daher haben wir uns danach auch nicht mehr viel vorgenommen.

Anschließend war es Zeit, um zum Hotel zurückzukehren. Leider war unsere Orientierung nicht mehr so gut, wie wir dies gedacht hatten, und wir haben uns hoffnungslos verlaufen. Da wir gar nicht mehr weiter wussten, haben wir dann nach allem einen Mietwagen bestellt, um zum Hotel zurück zu kommen.

Und das war in der Tat der Fall! Wunderbare alte Herrenhäuser, und es gab sogar ein kleines Gasthaus in der Ortschaft. Die Räume waren nicht ungemein modern, aber immerhin gab es Einen Fernseher und fließend Wasser.

Aber wir haben noch eine niedliche Pension gefunden, die eine Räumlichkeit frei hatte. Wie es am folgenden Tag weitergehen sollte, war uns noch nicht klar, aber wir mögen ja Unerwartete Ereignisse!

Und exakt dies haben wir auch gemacht. Leuchtende Almen, lustige Tiere und eine Menge Ruhe – genau so hatten wir uns das vorgestellt. Das war einmal ein sonderlich ruhiger Tag, nach allem, was wir bislang erlebt hatten, hatten wir das auch nötig. Am kommenden Urlaubstag sollte es wieder zurück in die Zivilisation gehen.

Als nächstes war es Zeit, um zum Gasthof zurückzukehren. Unglücklicherweise war unsere Orientierung nicht länger so gut, wie wir dies gedacht hatten, und wir haben uns ausweglos verirrt. Da wir kein Stück mehr weiter wussten, haben wir dann letzten Endes ein Taxi bestellt, um zum Gasthaus zurück zu kommen.

Eine überaus erfahrene Kräuterfrau hat ebendiese Fußreise angeführt. Es war wahrhaftig sehr interessant. Für was man verschiedene dieser Kräuter alles nutzen kann, wenn man nach der guten Frau geht, benötigt man an und für sich gar keine Apotheke. Selbst ich meine Hausapotheke definitiv nicht aufgeben werde, so ein oder zwei Blätter werde ich unter Umständen bei Bedarf doch einmal einsetzen.

Das Rausspringen war scheußlich, aber als wir am Boden ankamen, wollten wir im Prinzip sofort nochmals rauf. War schon ein hervorragendes Erlebnis. Ab und zu ergeben sich auf einer Expedition tatsächlich außergewöhnliche Möglichkeiten, die man in keiner Weise verpassen

Wir sind mit einem Freiwilligen Helfer den kompletten Tag auf dem Bauernhof auf Achse gewesen. Stall reinigen, Tiere füttern, Krallen schneiden, Streicheleinheiten – im Prinzip wollte ich hinten und vorne nicht mehr weg von dort. Es gab sehr viele unterschiedliche Tierchen. Pferde, Gänse, Meerschweinchen, Hunde, Katzen, alle möglichen Tiersorten verleben dort ihre letzten Tage.

Inzwischen war es Zeit für einen gut schmeckenden Latte Macchiato. Zur Verfügung standen mehrere Gasthäuser, aber wir entschlossen uns für ein schönes bodenständiges Exemplar. Man kam sich vor wie im vorherigen Jahrhundert. Auch die Preise waren mehr als kostengünstig. Dieses Café haben wir uns ohne Frage gemerkt.

Danach war es Zeit, um zum Gasthaus zu gehen. Unglücklicherweise war unsere Orientierung nicht länger so gut, wie wir dies gedacht hatten, und wir haben uns hoffnungslos verfranzt. Da wir kein bisschen mehr weiter wussten, haben wir später nach allem ein Taxi genommen, um zum Gasthaus zurück zu kommen.

Mit 45 Minuten Zeitverzögerung erreichten wir anschließend dessen ungeachtet noch unser Ziel. Sehenswürdigkeiten sind dazu da, besichtigt zu werden, und genau das haben wir getan. Nach fünf Stunden Geistesleben hatten wir dann doch genug, und haben uns aufgemacht, um eine weitere Art von Kultur zu entdecken.

Ich bin ja ein Fan des Heißluftbads. Davon gab es gleich drei in dem Bad. Da fiel mir die Entscheidung überhaupt nicht leicht. Aber dennoch war sie absolut richtig. Nach alles in allem zwei Stunden fühlte ich mich sehr gut.

Aber wir haben noch eine winzige Pension gefunden, die einen Raum unbewohnt hatte. Wie es am folgenden Tag weitergehen sollte, konnten wir noch nicht sagen, aber wir mögen ja Unerwartete Ereignisse!

Das Rausspringen war abscheulich, aber als wir am Boden ankamen, wollten wir an und für sich gleich wieder rauf. War schon ein hervorragendes Erlebnis. Zuweilen ergeben sich auf einer Exkursion tatsächlich außergewöhnliche Gelegenheiten, die man keineswegs verpassen sollte. Ein Theater, und es gibt sogar derzeit eine Darbietung – warum also nicht? Wir kauften uns Tickets, und verbrachten die nächsten anderthalb Stunden dort.

Das riesige Becken war später mein Ziel, da habe ich etliche Runden geschwommen. Da es schön warm war, stand natürlich auch erholen auf der Gartenliege im Grünen auf dem Plan.

Tolle Burgen, weite Landschaften und unglaublich unterhaltsame Personen. An und für sich wollten wir gar nicht mehr fort. Wir suchten auf, was möglich war, um möglichst eine Vielzahl Eindrücke mitzunehmen. Es gab so extrem viel zu erleben.

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